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Geschichte und Architektur

Das Schloss von Simiane gilt als ein berühmtes Wahrzeichen, das weit über die Grenzen dieser Region hinaus bekannt ist Alljährlich  besuchen rund 10.000 Menschen die Rotonde. Jedes Jahr im August ist der wunderschöne Konzertsaal Treffpunkt von Liebhabern Alter Musik – beim internationalen Festival ‚Les Riches Heures Musicales de la Rotonde’. Im Laboratoire Sainte-Victore können die Besucher mehr darüber erfahren, wie ätherische Öle, wie z. B. Lavendel, Rosmarin oder auch Muskatellersalbei, hergestellt werden und welchen Nutzen sie haben. Young Living ist stolz darauf, in diesem beeindruckenden historischen Komplex untergebracht zu sein und dort seine wunderbaren Öle und ätherischen Wässer präsentieren zu können, die sich direkt vor Ort probieren und erwerben lassen. Wir arbeiten eng mit der örtlichen Gemeinde zusammen, um ein authentisches kulturelles Erbe, nachhaltige Anbauverfahren und modernste Forschungsmethoden im Bereich ätherische Öle miteinander kombinieren zu können.

Das Castrum von Simiane wird bereits in einer Schrift aus dem Jahr 1031 als eine Gruppe von Gebäuden rund um die Festung der Familie Agoult-Simiane erwähnt. Die Familie zählte zu den einflussreichsten Lehnsleuten der Grafen der Provence und von Forcalquier. Zu ihrem Besitz gehörten rund 50 Schlösser in Pays de Sault – Simiane gilt als eines der ältesten und am besten erhaltenen davon.

Vom elften bis zum 14. Jahrhundert war der Burghof von einem geschlossenen Verteidigungsring aus hohen Bauwerken umgeben. Das Zentrum dieser Bauwerke bildete die Rotonde – der Rundbau – im Westen des Châteaus. Um den Gebäudering lag ein trockener Burggraben, der im Südosten auch heute noch sichtbar ist. In das Château gelangte man durch ein Tor in der Mitte des Südflügels, das heute als offizieller Eingang dient. Der Nord- und der Ostflügel standen für beinahe drei Jahrhunderte leer und wurden inzwischen abgetragen. Die Restaurierung der bereits 1841 unter Denkmalschutz gestellten Rotunde begann im Jahr 1875. Mit der Restaurierung des Süd- und des Ostflügel wurde im Jahr 2001 gestartet, nachdem sie 1999 von der Gemeinde Simiane angekauft wurden.


Der befestigte Pfad vom Tor herauf entlang des Südflügels folgt dem früheren Burggraben. Die mehrteiligen Kreuzfenster im ersten Stock sind Teil jener Umbauten, die in den Zeiten der Renaissance vorgenommen wurden.

Am höchsten Punkt des Weges finden Sie einen überdachten Durchgang, auf dessen linker Seite sich der Empfangsbereich befindet, ein Überbleibsel des alten Pförtnerhauses. Dieser führt in einen rechteckigen Saal aus dem 14. Jahrhundert, der heute für eine geschichtliche und archäologische Ausstellung genutzt wird. Der Raum wurde in romanischem Baustil errichtet. Drei Querstreben ruhen auf eingearbeiteten Säulen mit kegelförmigen Kapitellen. Die fehlende Strebe am hinteren Ende des Saales wurde erst kürzlich restauriert.

In der nach Südosten ausgerichteten Ecke des Raumes befand sich einst ein Kamin. Die Rußspuren sind heute noch an der Decke sichtbar. Die beiden großen Fenster und die Tür zum Innenhof stammen aus dem Mittelalter. Die restlichen Durchgänge wurden im 19. Jahrhundert angelegt, als die Räumlichkeiten als Schreinerei genutzt wurden.

Heute beherbergt der Saal eine Ausstellung über die Geschichte der Familie Agoult sowie über jene des Châteaus von Simiane und des Dorfes selbst. Sie sehen hier auch einige archäologische Fundstücke, die im Zuge der Ausgrabungen im  Jahr 2001 geborgen wurden – modellierte Köpfe, Wasserspeier, Steinrinnen, Säulen und Kapitelle – alles Zeugen der hohen architektonischen Qualität der einstigen Gebäude.

Wenn Sie den Raum verlassen, gelangen Sie direkt in den Burghof. Was in der Mitte des Hofes auf den ersten Blick an einen Brunnen erinnert, ist in Wirklichkeit der Zugang zu einer Wasserzisterne, die in den Felsen geschlagen wurde.

Links sehen Sie den mächtigen, 19 Meter hohen Burgfried. Das ist die berühmte Rotonde, die um 1200 errichtet und im Jahr 1841 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Als mögliche Bauherrn werden immer wieder drei Namen genannt: Guiran, sein Bruder Bertrand-Raimbaud und Raimon II, der als Freund und Schutzherr der Troubadoure – also der Minnesänger – galt.

Ein interessantes Detail fällt beim Betrachten des Mauerwerks der Außenfassade der Rotonde auf. Während die unteren Steinblöcke relativ roh sind, wurden jene auf Höhe des Obergeschoßes, in dem sich ein wunderschöner, romanischer Torbogen befindet, ganz fein gearbeitet. Am oberen Ende des Burgfrieds befindet sich ein Wachturm. 

Der Eingang in den Burgfried führt ebenerdig durch einen relativ dunklen Raum ohne Fenster, der einst vermutlich als Lagerraum, Keller oder auch als Waffenkammer verwendet wurde. Der Steinbogen, der auch die darüber liegenden Eichendielen stützt, wurde ebenso wie der Stiegenaufgang vor der Wiedereröffnung der Rotonde im Jahr 1986 restauriert. Der aus Stein und Holz gearbeitete Aufgang führt in einen wunderschönen, romanischen Saal mit einem mehr als fünf Meter hohen Kuppelgewölbe mit vorspringenden Rippen, die auf ein kreisrundes Fenster, ein so genanntes Ochsenauge, in der Gewölbemitte zulaufen. Zwischen den Bögen befinden sich zwölf Nischen. In die Kapitelle der dazwischen liegenden Säulen sind Blätter von Wasserpflanzen und ausdrucksstarke Menschenmasken eingearbeitet.

Das oberste Geschoß des ältesten runden Burgfrieds der Provence scheint gleich mehrere Funktionen erfüllt zu haben.

Ganz oben befindet sich eine einst mit Zinnen versehene Verteidigungsplattform, die über einen Aufgang an der Außenmauer erreichbar war. Der untere Bereich diente als Lagerraum und war vom Burghof her zugänglich. Dazwischen befand sich ein Empfangssaal, der durch den romanischen Torbogen erreichbar ist und in dem der Reichtum der Familie Agoult-Simiane zur Schau gestellt wurde.

Den ersten Stock des Südflügels erreichen Sie entweder über den vor kurzem an den romanischen Torbogen angefügten Balkon oder über eine Wendeltreppe aus dem 16. Jahrhundert. Diese führt von einem Ausgang auf der rechten Seite des Ausstellungsraums für Geschichte und Archäologie hinauf zu den Gemächern, die Louis d’Agoult-Montauban einst für seine Familie im Renaissance-Stil errichten ließ. Die Gemächer bestehen aus drei miteinander verbundenen Räumen mit mehrteiligen Kreuzfenstern – ein Vorzimmer, ein Schlafzimmer und eine ‘garde-robe’.

Im ersten Raum, rund um den ehemaligen großen Kamin, findet man noch Spuren von Wandmalereien im ‚Grisaille-Stil‘, den ‚la danse macabre‘. Dieser Teil des Gebäudes war viele Jahre lang nicht durch ein Dach bedeckt.

Gleich dahinter befindet sich das im Jahr 2007 restaurierte Hauptschlafzimmer. Beachten Sie die Zimmerdecke im französischen Stil, die bunten Holzmaserungen zwischen den Balken sowie die kunstvollen Friese. Sie zeigen Schilder mit den Abbildungen des Wolf der Agoults und den Abzeichen der Levis (der Familie von Louis‘ Frau).

Der dritte Raum, der mittlerweile ebenfalls restauriert wurde, diente einst als Garderobe der Familie und hatte mehrere Unterteilungen.

Wenn Sie die Stiegen auf die Terrasse, die auf den Überresten der ersten Residenz aus dem 11. Jahrhundert errichtet wurde, hinaufgehen, können Sie einen Blick über des gesamte Château und die Ebene von Simiane genießen. Bei klarem Wetter sehen Sie bis zu dem Alpen im Osten und den nördlich davon gelegenen Lure-Bergen.

 

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